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Zuschüsse

Grundlage dieser Richtlinien sind die vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Siegen verabschiedeten: „Rahmenbedingungen zur Förderung der Jugendarbeit in der Stadt Siegen“ und der Beschluss des Hauptausschusses des Stadtjugendring Siegen e.V. am 07.12.2011

Für das Jahr 2012 gelten die Richtlinien vorbehaltlich des Beschlusses des Jugendhilfeausschusses, der über die „Rahmenbedingungen zur Förderung der Jugendarbeit in der Stadt Siegen“ Anfang 2012 beschließen wird. Mögliche Änderungen werden dann Bestandteil dieser Richtlinien.

 

 

Allgemeine Förderungsgrundsätze

 

Zuschussberechtigung

Zuschüsse können gewährt werden an die im § 12 KJHG aufgeführten, nach § 75 KJHG anerkannten und dem Stadtjugendring Siegen e.V. angeschlossenen freien Träger der Jugendhilfe in der Stadt Siegen, die ihre Jugendpflegestatistik eingereicht und die allg. Bewilligungsbedingungen unterschrieben zurückgesandt haben oder an Kreisverbände im Kreis Siegen–Wittgenstein. Träger, die ihren Sitz nicht im Kreis Siegen-Wittgenstein haben, sind nicht antragsberechtigt.

 

Zuschusszweck

 

Die Förderung durch diese Richtlinien soll die jugendpflegerische Tätigkeit der Gruppen und Verbände unterstützen. Es werden nur Maßnahmen und Anschaffungen bezuschusst, die nach Zielsetzung und praktischer Betätigung         überwiegend jugendpflegerische Aufgaben erfüllen und nicht ausschließlich vereinsspezifischen Interessen dienen. Es werden ausschließlich Maßnahmen gefördert, die sich primär an Kinder und Jugendliche richten. Bei Maßnahmen, die von Reisebüros, Busunternehmen oder sonstigen kommerziellen Anbietern angeboten werden, muss die Eigenständigkeit der Gruppe gewahrt bleiben.

 

Gewährung von Zuschüssen

Zuschüsse werden nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel gewährt. Voraussetzung für die Gewährung von Zuschüssen ist eine angemessene Eigenleistung des Trägers. Vorrangig sind Landes- und Bundesmittel und Mittel der Europäischen Union in Anspruch zu nehmen. Ein Zuschuss ist ausschließlich für den im Antrag bezeichneten Zweck zu verwenden. Bei jeglichen Abrechnungen per Quittungen müssen die Originale eingereicht werden. Anlieferungskosten, Versandkosten von Material können nur dann bezuschusst werden wenn sich dadurch die Anschaffungskosten gegenüber anderen Angeboten verringern.

 

Auszahlung von Zuschüssen und Vorschüssen

Der Zuschuss wird in der Regel erst dann ausgezahlt, wenn die Maßnahme abgeschlossen und der Verwendungsnachweis erbracht ist. Eine Vorschusszahlung kann in Höhe von bis zu 70 % des zu erwartenden Gesamtzuschusses geleistet werden. Der Vorschuss ist frühzeitig begründet zu beantragen.

 

Antrag und Verwendungsnachweise

Es können nur Anträge berücksichtigt werden, die vor Beginn einer Maßnahme gestellt werden und wenn deren Verwendungsnachweis 28 Tage nach der Maßnahme eingereicht wird. Bei verspätet eingegangenen Anträgen und Verwendungsnachweisen kann eine Förderung nur erfolgen, wenn am Ende des Haushaltsjahres noch Mittel vorhanden sind und der Hauptausschuss des Stadtjugendrings Siegen e.V. dem zustimmt. Aufenthaltsnachweise können auch in Form einer Rechnungskopie eingereicht werden. Auf der Rechnung müssen die Anzahl der Teilnehmer/-innen und die Anzahl der Tage ausgewiesen sein.

Bei Abrechnungen sind alle Personen zuschussberechtigt, die auf der Teilnehmer/-innenliste durch Unterschrift ihre Teilnahme bestätigen, dem vorgegebenen Alter entsprechen und in der Stadt Siegen oder im Kreis Siegen-Wittgenstein wohnen. Zuschüsse für andere Teilnehmer/-innen sind vom Träger der Maßnahme beim Jugendamt des Teilnehmer/-innenwohnsitzes zu beantragen. An- und Abreisetag gelten als 2 Tage.

 

Bei Anschaffungen und Renovierungsmaßnahmen darf erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheides angeschafft werden.

 

Kombination mehrerer Zuschussziffern

Im Rahmen einer Maßnahme können auch Mittel verschiedener Förderungen gewährt werden. Das soll die Träger in die Lage versetzen, vielfältige Aktivitäten durchzuführen, um den heutigen Anforderungen von Jugendarbeit Rechnung zu tragen. Hierbei ist die Form der Antragstellung mit dem Stadtjugendring Siegen e.V. abzustimmen.

 

Gender Mainstreaming

Mit den seit dem 1. Januar 2001 geltenden Kinder- und Jugendplan-Richtlinien ist Gender Mainstreaming (GM) als Leitprinzip verpflichtend vorgegeben. GM bedeutet, in der Kinder- und Jugendhilfe grundsätzlich danach zu fragen, wie sich Maßnahmen und Gesetzesvorhaben jeweils auf Frauen und Männer, Mädchen und Jungen auswirken und ob und wie sie zum Ziel der Chancengleichheit der Geschlechter beitragen können. Auf dieser Grundlage sind die Maßnahmen und Vorhaben entsprechend zu steuern.

 

Abweichungen zu diesen Richtlinien

Alle Abweichungen müssen vom Hauptausschuss des Stadtjugendring Siegen e.V. beschlossen werden.

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